SURE = SUbstitutionsgestützte REhabilitation

Seit Januar 2011 können im Rahmen eines Modellprojektes substituierte Menschen eine Therapie machen. Ziel der substitutionsgestützten Rehabilitation ist die Integration in ein geregeltes soziales Leben und die Reintegration in den Arbeitsprozess, sowie langfristig die Erreichung der Abstinenz.

Ganztägig ambulante Rehabilitation im Rahmen des SURE Programms

Die Therapie im Tagwerk für Patienten des SURE – Programms orientiert sich grundsätzlich am bestehenden Konzept der Einrichtung. 

Die Patienten bleiben während der Reha-Maßnahme weiterhin in ihrer Substitutionspraxis in Behandlung. Das Substitut wird von dort ausgegeben. Es muss generell eine Take-Home-Fähigkeit gegeben sein.

Die Behandlung im Tagwerk ist ganztägig ambulant und wird an 6 Tagen in der Woche durchgeführt. Neben den im Wochenplan festgelegten Gruppenangeboten wird bei SURE Patienten ein spezielles Augenmerk auf die Reintegration in den Arbeitsmarkt gelegt. Sie nehmen an der geregelten Arbeitstherapie im Tagwerk teil und absolvieren in diesem Rahmen auch ein Praktikum in einem Betrieb des 1. Arbeitsmarkts.

Die Arbeitstherapie der SURE Patienten wird bei uns gesondert, mit dem dafür zuständigen Therapeuten, gesteuert und geplant.

Des Weiteren wird die Motivierung zur Abstinenz ein Thema sein, dem wir uns im Rahmen der Gruppen und im Einzelgespräch besonders annehmen. Während der Behandlung soll eine Verringerung der Dosis des Substituts erreicht werden, mit dem mittelfristigen Ziel der Erreichung der Abstinenz. Im Idealfall bei Beendigung der Therapie.

Zum Programm gehören:

Vorbereitungsphase (Dauer 3 Monate)

Wird von der psychosozialen Betreuung der Drogenberatung (Case-Manager) übernommen. Die Vorphase beginnt mit einem Vertrag, der zwischen der Beratungsstelle und dem Klienten abgeschlossen wird. Am Ende der Vorbereitungsphase wird der Antrag an die DRV Baden Württemberg gestellt.

Hauptphase (Dauer 3 – 6 Monate)

Wird von der Rehaeinrichtung übernommen. In dieser Phase findet die Reha-Behandlung statt.

Danach ist eine Nachsorgephase vorgesehen, die wieder von der Beratungsstelle übernommen wird.

Das SURE – Programm ist nicht für Klienten, die sich in Haft befinden.

 

Weitere Infos finden sie im Infobrief Sure und im Flyer SURE.

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