MOTOTHERAPIE
Stärkung der Persönlichkeit
„Wer und wozu bin ich?“ ist die entscheidende Frage in der Entwicklung einer Persönlichkeit.
Suchtverhalten ist ein misslungener Versuch, eine Antwort auf diese Frage zu finden, ist ein Scheitern bei der Bewältigung der Probleme in der Persönlichkeitsentwicklung.
Mototherapie fördert die „Ich-Werdung“, das Selbstbewusstsein und das soziale Verhalten.
In der Mototherapie wird die Reifung der Persönlichkeit unterstützt und die Handlungskompetenz erweitert.
Der Ansatz in der Mototherapie sind die Stärken der einzelnen Person, die gefördert und weiterentwickelt werden.
Der Umgang mit unterschiedlichen Materialien fördert die Selbsterfahrung und bietet eine Möglichkeit, neue Konfliktlösungsstrategien zu entwickeln.
- wie fühlt sich ein Igelball unter den Fußsohlen an?
- wie schnell kann ich mit den Händen laufen?
- was ist ein Hör-Memory?
- in welchem Körperteil habe ich besonders viel Kraft?
- welche Regeln sind beim Trampolin-Tennis hilfreich?
- und warum brauchen wir beim Klett-Ball ganz andere Regeln?
- ist Orientierung auch mit geschlossenen Augen möglich?
- wann ist es besonders schwierig, das Gleichgewicht zu halten?
Zentrales Thema der Mototherapie ist die Wahrnehmung.
Wahrnehmung ist nicht richtig oder falsch – Wahrnehmung ist immer individuell.
Wie ich eine Situation wahrnehme und wie ich mich wahrnehme, entscheidet darüber, wie ich mich in einer Situation nach meinen Möglichkeiten verhalte.
Deshalb bedeutet Mototherapie auch
- das Spüren des eigenen Atems
- das Abtasten des eigenen Körpers
- die Orientierung im eigenen Körper
- das Einschätzen von Größenverhältnissen
Ein wichtiger Teilbereich der Selbsterfahrung ist die Entspannung.
In der Entspannung wird das Körperbewusstsein geschult und so ein Zugang zu den eigenen Bedürfnissen ermöglicht.
- Progressive Muskelrelaxation
- autogenes Training
- Traumreisen
- Selbstmassage
- Partnermassage
Mototherapie unterstützt das Ankommen bei sich selbst, das „Sich-im-eigenen-Körper-zu-Hause-fühlen“.
