Um eine erfolgreiche Behandlung von Drogenabhängigen im Sinne einer Rehabilitation sicherzustellen, braucht es motivierte Klienten. Immer wieder machen wir im therapeutischen Alltag die Erfahrung, dass die Motivation, eine Drogentherapie zu durchlaufen und eventuelle Veränderungen auf den Weg zu bringen, bei der Mehrzahl unserer Teilnehmer fremd bestimmt ist.
So hört man häufig Aussagen von Klienten: „Ich mach die Therapie für meine Eltern, dass die wieder an mich glauben können" oder „Meiner Frau zeige ich, dass ich doch zuverlässig bin" usw. Für sich selbst haben Drogenabhängige wenig griffige Ideen, weshalb sie eine solche Behandlung durchlaufen sollten.
Umso wichtiger erscheint es, die Eigen- bzw. die intrinsische Motivation zu fördern. Erlebnispädagogische Maßnahmen können und sollen Klienten anspornen, Antrieb und Energie für sich zu schaffen. Hierfür scheinen erlebnispädagogische Aktivitäten als flankierende Maßnahme besonders geeignet zu sein.
